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Sternhimmel

Beobachtungshinweise zu aktuellen Ereignissen am Firmament im Februar 2016
Mit jedem neuen Monat gibt es etwas anderes am nächtlichen Himmel zu beobachten. Hier finden Sie eine aktuelle Übersicht zu den Ereignissen am Sternhimmel, den Beobachtungsmöglichkeiten der Planeten und anderer kosmischer Objekte im Februar 2016.
Der Sternhimmel im Februar 2016
Drehbare Sternkarte
Klicken Sie auf das Bild, um eine Karte des Sternhimmels am 15. Februar 2016 um 22 Uhr MEZ zu erhalten. Die Ansicht gilt auch für den 1. um 23 Uhr und den Monatsletzten um 21 Uhr.
Die Februarnächte bieten dem Beobachter etwa 11 bis 12 Nachtstunden vom Ende bis zum erneuten Beginn der nautischen Dämmerung.

Der Nachthimmel ist im Februar weithin winterlich geprägt. Das Wintersechseck - bestehend aus Kapella (im Sternbild Fuhrmann), Pollux (Zwillinge), Prokyon (Kleiner Hund), Sirius (Großer Hund), Rigel (Orion) und Aldebaran (Stier) - verlagert sich im Februar in den Südwesten. Dieser Bereich des Himmels ist besonders reich an vielen hellen Sternen.

Im Süden funkelt der bei weitem hellste Stern am Himmel - Sirius - im Sternbild Großer Hund. Der Stern strahlt ein bläulich weißes Licht ab. Da er in unseren Breiten allerdings nur in geringer Höhe über dem Horizont kulminiert (rund 23° hoch) und sein Licht daher eine weite Strecke durch die Erdatmosphäre zurücklegen muss, funkelt er in kalten Winternächten in allen Spektralfarben.

Sein Name leitet sich aus seiner griechischen Bezeichnung Seirios (der Strahlende, der Flammende) ab. Aus dem Altertum sind für diesen bedeutenden Fixstern auch die Namen Al Shira (arabisch: der hell Scheinende), Tir (persisch: Pfeilstern), Sukra (hinduistisch: Regengestirn) und Hannabeah (phönizisch: Marktschreier) überliefert. Die Chaldäer sprachen vom Hundsstern, die Babylonier sahen ihn als Leitstern des Großen Hundes an. Im alten China markierte Sirius ein Auge des Himmelswolfes, bei den australischen Ureinwohnern verkörperte er einen Adler. Seine heutige offizielle Bezeichnung lautet alpha Canis Maioris (CMa).

Die in der kalten Jahreszeit sichtbaren äußeren Bereiche der Milchstraße erstrecken sich quer über den Himmel. Das schwach schimmernde Band ragt vom Südpunkt bis hinauf zum Zenit und senkt sich im Norden wieder zum Horizont hinab.

Im Norden können die Sternbilder Drache, Kleiner Bär und Kepheus aufgefunden werden, den Nordosten füllen der Große Bär, die Jagdhunde, Bootes und das Haar der Berenike aus. Im Osten geht der Becher auf, der Löwe befindet sich bereits hoch über dem Horizont. Im Südosten findet man im Februar die Konstellationen Wasserschlange und Krebs. Der Große und Kleine Hund, das Einhorn und die Zwillinge überqueren den Meridian im Süden. Die Sternbilder Orion, Hase und Taube können im Südwesten erkannt werden. Im Westen verschwinden Eridanus und Walfisch am Horizont. Im Nordwesten befinden sich die Fische, das Dreieck und die Andromeda, etwas höher die Kassiopeia und Perseus. In der Nähe des Zenits erspäht man die Sternbilder Fuhrmann und Großer Bär.

Besonders empfehlenswerte Beobachtungsobjekte im Februar sind die Doppelsterne gamma And, lambda Ori, sigma Ori, beta Mon, gamma Leo, zeta UMa und delta Dra; die offenen Sternhaufen h und chi Per, M45 (Plejaden), Hyaden, M35, M36, M37, M38, M44 (Praesepe), M50, M67; die Kugelsternhaufen M2, M15 und M92; die Gasnebel M1 (Krebsnebel) und M42 (Orionnebel); sowie die Galaxien M31 (Andromedanebel), M32, M33 (Dreiecksnebel), M77, M81, M82, NGC 205 und NGC 2403.
Meteore im Februar 2016
In den Februarnächten erscheinen nur zwei sehr schwache Meteorströme am Himmel. Die mit 23 km/s sehr langsamen Delta-Leoniden können vom 15. Februar bis zum 10. März beobachtet werden und erreichen ihr Maximum mit nur etwa 2 Meteoren pro Stunde am 24. Februar. Die ebenfalls recht langsamen (30 km/s) Februar-Leoniden erscheinen in der Zeit vom 1. bis zum 28. Februar und erreichen eine maximale Aktvität von nur 5 Meteoren pro Stunde. Ende des Monats tauchen vereinzelt die ersten Viginiden auf, die ihr Maximum erst im März erreichen.  
»Januar 2016 »März 2016
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