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Sternhimmel

Beobachtungshinweise zu aktuellen Ereignissen am Firmament im Oktober 2014
Mit jedem neuen Monat gibt es etwas anderes am nächtlichen Himmel zu beobachten. Hier finden Sie eine aktuelle Übersicht zu den Ereignissen am Sternhimmel, den Beobachtungsmöglichkeiten der Planeten und anderer kosmischer Objekte im Oktober 2014.
Der Sternhimmel im Oktober 2014
Drehbare Sternkarte
Klicken Sie auf das Bild, um eine Karte des Sternhimmels am 15. Oktober 2014 um 22 Uhr MEZ zu erhalten. Die Ansicht gilt auch für den 1. um 23 Uhr und den Monatsletzten um 21 Uhr.
Die Oktobernächte bieten dem Beobachter etwa 9,5 bis 11,5 Nachtstunden vom Ende bis zum erneuten Beginn der nautischen Dämmerung. Der nächtliche Sternenhimmel präsentiert uns im Oktober sein herbstliches Gewand. Hoch im Süden prangt das große Pegasusquadrat, Kassiopeia befindet sich fast im Zenit. Dazwischen erkennt man einen schwachen Lichtfleck - den Andromedanebel. Bei diesem Nebel handelt es sich um eine Nachbargalaxie unserer Milchstraße, deren Kernregion aufgrund ihrer Nähe und Größe noch mit dem bloßem Auge zu beobachten ist.

Auch unsere Heimatgalaxie ist im Oktober besonders gut zu beobachten. Von Westsüdwest nach Nordost zieht sich das schwach schimmernde Band der Milchstraße über unseren Nachthimmel. Der Blick des Beobachters fällt dabei in eher äußere Bereiche unserer Galaxie, die nicht den Sternreichtum der im Sommer im Süden zu beobachtenden zentralen Region aufweisen kann und somit unscheinbarer wirkt.

Weiter südlich am Himmel können die Sternbilder Fische, Walfisch, Wassermann und Steinbock aufgefunden werden. Es handelt sich hierbei um eine Himmelsregion, in der nur wenige helle Sterne existieren. Im Osten geht der Stier auf. Hier fallen nun auch wieder die Plejaden und Hyaden auf - zwei offene Sternhaufen, die als eine deutliche Anhäufung mehrerer hundert Sterne gerade im Fernglas einen interessanten Anblick bieten.

Besondere Beobachtungsobjekte im Oktober sind die Doppelsterne gamma And, zeta UMa, delta Dra, zeta Lyr, beta Lyr, theta Ser, beta Cyg und gamma Del; die offenen Sternhaufen h und chi Per, M45 (Plejaden), M11 und NGC 6633; die Kugelsternhaufen M2, M13, M15 und M92; die Gasnebel M27 (Hantelnebel) und M57 (Ringnebel); sowie die Galaxien M31 (Andromedanebel), M32, M33 (Dreiecksnebel), M51, M77, M81, M82, M101, M106, NGC 205 und NGC 2403.
Meteore im Oktober 2014
Delta-Draconiden (Giacobiniden)
Im Oktober tauchen die sehr langsamen (20 km/s) Delta-Draconiden auf, die auch unter den Namen Oktober-Draconiden oder Giacobiniden bekannt sind. Ihr Radiant liegt im Sternbild Drache, etwa 3° östlich von gamma Draconis. Sie führen ihren Ursprung auf den periodischen Kometen 21P/Giacobini-Zinner zurück. Die Erde durchquert den Schweif des Kometen, dessen Umlaufzeit 6,5 Jahre beträgt, vom 6. bis zum 10. Oktober. Das Aktivitäts-Maximum tritt am 8. Oktober auf. Die Fallraten der Delta-Draconiden schwanken von Jahr zu Jahr erheblich und sind für einige Überraschungen gut.

Orioniden
Vom 2. Oktober bis zum 7. November können die Orioniden beobachtet werden. Zur maximalen Aktivität am 21. Oktober werden bis zu 30 sehr schnelle (66 km/s) Meteore pro Stunde erwartet. Die beste Beobachtungszeit sind die frühen Morgenstunden von Mitternacht bis 5 Uhr. Die Orioniden stammen mit hoher Wahrscheinlichkeit von Kometen 1P/Halley. Ihr Radiant liegt rund 10° nordöstlich von Beteigeuze im Sternbild Orion.

Tauriden
Obwohl die Tauriden erst im November ihren bescheidenen Höhepunkt erreichen, kann bereits im Oktober eine Aktivität nachgewiesen werden. Die scheinbar aus dem Sternbild Stier fallenden Sternschnuppen sind offenbar Überreste des Kometen 2P/Encke und anderer Himmelskörper. Die maximale Aktivität wird erst am 12. November erreicht und bringt nur sehr wenige mäßig schnelle (30 km/s) Meteore hervor. In einigen Jahren produzierten die Tauriden auffällige Boliden.

Schwächere Ströme mit weniger als 5 Meteoren pro Stunde, die im Oktober ihr Maximum erreichen, sind die mit einer Eintrittsgeschwindigkeit von nur 28 km/s sehr langsamen Oktober-Arietiden, die ihr Maximum am 8. Oktober zeigen, die 70 km/s flinken Eta-Geminiden, die ihren schwachen Höhepunkt am 18. Oktober erreichen, sowie die 62 km/h schnellen Leo-Minoriden, die ihre größte Aktivität am 23. Oktober zeigen.  
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