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Sternhimmel

Beobachtungshinweise zu aktuellen Ereignissen am Firmament im Juni 2016
Mit jedem neuen Monat gibt es etwas anderes am nächtlichen Himmel zu beobachten. Hier finden Sie eine aktuelle Übersicht zu den Ereignissen am Sternhimmel, den Beobachtungsmöglichkeiten der Planeten und anderer kosmischer Objekte im Juni 2016.
Der Sternhimmel im Juni 2016
Drehbare Sternkarte
Klicken Sie auf das Bild, um eine Karte des Sternhimmels am 15. Juni 2016 um 22 Uhr MEZ zu erhalten. Die Ansicht gilt auch für den 1. um 23 Uhr und den Monatsletzten um 21 Uhr.
Im Juni sind nächtliche Beobachtungen von Himmelsobjekten nur eingeschränkt möglich. Es verbleiben lediglich noch etwa 4 bis 4,5 Nachtstunden vom Ende bis zum erneuten Beginn der nautischen Dämmerung. Bezüglich der astronomischen Dämmerung wird es im Norden Deutschlands in diesem Monat überhaupt nicht mehr richtig dunkel, da die Sonne nur noch weniger als 18 Grad unter den Horizont versinkt.

Im Juni ist daher auch die Saison der Leuchtenden Nachtwolken angebrochen. Ab und zu verzieren dabei dünne Eiswolken, die in extrem hohen atmosphärischen Schichten auftreten und nachts noch von der Sonne beschienen werden, den nördlichen Horizont.

Der abendliche Sternhimmel wird noch immer von den Frühlingssternbildern Löwe, Jungfrau und Haar der Berenike im Westen sowie Bootes und Waage im Süden dominiert. Doch im Südosten sind bereits Herkules, Schlangenträger und der Skorpion zu erkennen. Im Osten erheben sich auch die Sternbilder Adler, Schwan und Leier hoch über den Horizont und kündigen den Sommer an, der in der zweiten Monatshälfte mit dem astronomischen Ereignis der Sommersonnenwende beginnt. Im Norden befinden sich der Kleine Bär, Kepheus und die Kassiopeia. Im Nordwesten erkennt man den Großen Bären, die Jagdhunde und den Luchs.

Das kräftig schimmernde Band der Sommermilchstraße erstreckt sich von Norden etwa 45 Grad hinauf im Osten bis hinab zum Skorpion im Südosten. Im Verlauf der Nacht gewinnt es deutlich an Höhe. Der Blick des Beobachters zielt nun auf innere Bereiche unserer Galaxie, wodurch dieser Teil der Milchstraße deutlich heller erscheint als das im Winter zu beobachtende Gegenstück.

Besonders empfehlenswerte Beobachtungsobjekte im Juni sind die Doppelsterne gamma Leo, gamma Vir, alpha CVn, zeta UMa, epsilon Boo, nü Ser, delta Dra, zeta Lyr, beta Lyr, theta Ser, beta Cyg und gamma Del; die offenen Sternhaufen h und chi Per, M11 und NGC 6633; die Kugelsternhaufen M3, M5, M13 und M92; die Gasnebel M16, M17, M27 (Hantelnebel) und M57 (Ringnebel); sowie die Galaxien NGC 2403, M49, M51, M63, M64, M81, M82, M87, M94, M101, M 104 und M106.
Meteore im Juni 2016
Arietiden
Am 7. Juni erreichen die Arietiden mit bis zu 54 Meteoren ihr recht aktives Maximum. Dieser Strom ist allerdings nur am Tageshimmel präsent, so dass die dazu gehörenden Meteore nur mit Radiowellen-Detektoren beobachtet werden können. Ihr Ursprungskörper ist der periodische Komet 96P/Machholz.

In den hellen Juni-Nächten können lediglich einige schwache Meteorströme beobachtet werden, die jeweils nur vereinzelte Meteore produzieren. In der ersten Monatshälfte treten die sehr langsamen (21 km/s) Omega-Scorpiiden auf, die ihre größte Aktivität bereits am 2. Juni präsentieren. Am 9. Juni erreichen die extrem langsamen (15 km/s) Tau-Herkuliden ihr für gewöhnlich sehr schwaches Maximum. Der unauffällige Strom ist vom 19. Mai bis zum 19. Juni aktiv.

Die in unseren Breiten eher schlecht zu beobachtenden Scorpius-Sagittariden erreichen um den 19. Juni ihr Maximum. Sie erzeugen wenige langsame (30 km/s) Meteore, deren Ausstrahlungspunkt bei gamma Sgt liegt. In der Zeit vom 17. bis 26. Juni sind die Ophiuchiden zu erwarten, die aus Richtung des Sternbilds Schlangenträger zu kommen scheinen (Maximum 20.06.).

Um den 28. Juni erreichen die Corviden, die schnellen (66 km/s) Tau-Cetiden, die extrem langsamen (18 km/s) Juni-Boötiden, die schnellen (63 km/s) Tau-Aquariden, die Theta-Ophiuchiden und die Juni-Draconiden mit jeweils sehr wenigen Meteoren pro Stunde ihre schwach ausgeprägten Maxima.  
»Mai 2016 »Juli 2016
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