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Eta-Aquariden

Sternschnuppenschauer im Mai
Der periodische Meteorstrom der Eta-Aquariden kann jedes Jahr vom 19. April bis 28. Mai beobachtet kann. Um den 6. Mai zeigt dieser Strom sein Aktivitätsmaximum. Der Name Aquariden geht auf die lateinische Bezeichnung des Sternbilds Wassermann zurück, aus dem die 66 km/s flinken Meteore zu kommen scheinen. Der Radiant befindet sich während des Maximums bei den Koordinaten 22h 32m Rektaszension und -1° Deklination - in der Nähe des Sterns 4. Größe Eta Aqr.

Die Eta-Aquariden sind vornehmlich ein Sternschnuppenstrom der südlichen Hemisphäre. Von Mitteleuropa aus können sie lediglich kurz vor Anbruch der Morgendämmerung beobachtet werden. Die beste Zeit, eine Eta-Aquaride zu sehen liegt zwischen 02 Uhr und 02:30 Uhr Ortszeit.

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Radiant der Eta-Aquariden

Die stündliche Zenitalrate liegt auf der nördlichen Hemisphäre bei 5 bis 10, auf der südlichen Halbkugel bei 20 bis 60. Besonders günstig ist dieser Strom in Gebieten zwischen dem Äquator und 30 Grad südlicher Breite zu beobachten.

Da der Ausstrahlungspunkt bei uns nur eine geringe Höhe über dem Horizont erreicht, besitzen diese Meteore einen sehr flachen Eintrittswinkel in die Atmosphäre, wodurch die Meteorbahnen am Himmel besonders lang erscheinen. Die meisten Meteore erreichen eine Helligkeit von 3 mag. Helle Feuerkugeln sind nicht ausgeschlossen.

ESO
Komet 1P/Halley im Jahr 2003 in einer Entfernung von 28 AE zur Sonne
Der Mutterkomet der Eta-Aquariden - Komet »1/P Halley - wird seit etwa zwei Jahrtausenden nachweislich beobachtet. Zum letzten Mal passierte er die Erde im Jahr 1986. Obwohl er sich weiter in die Tiefen des Sonnensystems zurückzieht, produziert der ihm auf seiner Bahn folgende Staubschweif eine nachweisbare Meteoraktivität. Die Erde durchquert diesen Schweif zwei Mal im Jahr - im Mai und im Oktober. Die beobachtbaren Meteore im Oktober werden als »Orioniden bezeichnet.
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