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Orioniden

Sternschnuppenschauer im Oktober
Der Beobachtungszeitraum der Orioniden reicht vom 2. Oktober bis zum 7. November. Zur maximalen Aktivität am 21. Oktober werden etwa 20 bis 30 sehr schnelle (60 km/s) Meteore pro Stunde erwartet. In einigen Jahren wurde allerdings auch eine höhere Aktivität beobachtet.

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Radiant der Orioniden

Die beste Beobachtungszeit sind die frühen Morgenstunden (Mitternacht bis 5 Uhr). Der Radiant dieses Meteorstroms liegt rund 10° nordöstlich von Beteigeuze im Sternbild Orion.

ESO
Komet 1P/Halley im Jahr 2003 in einer Entfernung von 28 AE zur Sonne
Komet »1/P Halley - der Mutterkomet der Orioniden - wird seit etwa zwei Jahrtausenden nachweislich beobachtet. Zum letzten Mal passierte er die Erde im Jahr 1986.

Obwohl er sich weiter in die Tiefen des Sonnensystems zurückzieht, produziert der ihm auf seiner Bahn folgende Staubschweif eine nachweisbare Meteoraktivität. Die Erde durchquert diesen Schweif zwei Mal im Jahr - im Mai und Oktober. Die beobachtbaren Meteore im Mai werden als »Eta-Aquariden bezeichnet.
Aktivitäts-Ausbrüche
Die Frequenz dieses Meteorstromes ist von Jahr zu Jahr recht verschieden. So wurden im Jahr 2007 bis zu 45 Meteore registriert, in anderen Jahren konnten sogar bis zu 60 Meteore in der Stunde erkannt werden. Die Orioniden produzieren immer wieder recht helle Boliden, die teilweise sogar am Tageshimmel erkannt werden können.

Im Jahr 2008 berichteten viele Meteor-Beobachter von besonders vielen Sternschnuppen mit einer großen Anzahl heller Feuerkugeln. Zum Maximum am 21. Oktober konnten mehr als 40 Meteore in der Stunde erkannt werden - etwa mehr als doppelt so viele wie gewöhnlich. Zudem ließen sich selbst vier Tage nach dem eigentlichen Maximum noch mehr als 10 meist recht helle Meteore zählen.
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