Die totale Mondfinsternis vom 10. Dezember 2011 beginnt mit dem Eintritt des Mondes in den Halbschatten der Erde. Der Vollmond berührt die Penumbra (Halbschatten der Erde) erstmals bereits vor seinem Aufgang um 12:33 h Mitteleuropäischer Zeit (MEZ). Zu Beginn des Ereignisses steht der Mond noch unter der Horizontlinie.
Für die meisten Beobachter in Mitteleuropa beginnt die Finsternis erst mit dem Aufgang des nur noch partiell verfinsterten Mondes kurz nach 16:00 h (abhängig vom Beobachtungsort) am Abendhimmel. Zur gleichen Zeit geht die Sonne am gegenüberliegenden Horizont unter.
In der darauffolgenden Stunde bewegt sich der Mond in der Abenddämmerung nach und nach aus dem dunklen zentralen Schatten heraus, um wieder sein helles Antlitz preiszugeben. Die partielle Phase dauert bis um 17:17 h an.
Danach wird unser kosmischer Begleiter vollständig aus dem Kernschatten ausgetreten sein - nun erhellt er die Nacht wieder als strahlender Vollmond. Schließlich wird noch eine Halbschattenphase durchlaufen. Zum Ende der Finsternis um 18:29 h steht der Mond fast 20 Grad hoch über dem ONO-Horizont. |