Am Sonntag, den 26. Februar 2017 bewegte sich der Mond für Beobachter in einigen Gebieten des Südpazifiks, der südlichen Hälfte Südamerikas, dem Südatlantik und südwestlicher Teile Afrikas scheinbar vor der Sonne hinweg. Von einem schmalen Streifen aus konnte dabei sogar eine ringförmige Sonnenfinsternis beobachtet werden.
Eine ringförmige Sonnenfinsternis tritt ein, wenn sich der Mond für den Beobachtber zentral über die Sonne hinweg bewegt, diese jedoch nicht vollständig abdeckt, da sein Durchmesser zu dieser Zeit geringer ist, als der der hellen Sonnenscheibe. In diesem Fall bleibt während der maximalen Finsternis ein heller Ring aus intensivem Sonnenlicht sichtbar, der den Mondrand umsäumt.
Der schmale Pfad der Ringförmigkeit begann im Südpazifik, überstreifte die südamerikanischen Länder Chile und Argentinien, den Atlantik und die südafrikanischen Staaten Angola, Demokratische Republik Kongo und Sambia. Beobachter in diesen Ländern konnten eine Ringförmigkeit von etwa einer Minute Dauer erleben. Außerhalb des Pfades war eine partielle Sonnenfinsternis zu beoachten. In Mitteleuropa war das Ereignis nicht zu verfolgen.
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